Aktuelles

Programm 2022

Es ist soweit! In den letzten Monaten haben sich zahlreiche Künstler*innen gemeldet, die gerne auf dem Rainbow Art Festival 2022 in Basel ausstellen, aufführen und vortragen möchten. Ganz herzlichen Dank für alle Bewerbungen!

Jetzt, gut einen Monat vor dem Festival am 5. November, können wir euch somit endlich unser >> Programm << präsentieren. Ihr findet dort einen Ablaufplan für die Bühnenauftritte aus den Bereichen Musik, Spoken Word und Drag Art. Ausserdem listen wir euch alle Ausstellenden auf, die uns beim Festival mit ihrer Kunst bereichern werden. Kleinere Änderungen sind natürlich vorbehalten.

Und wenn ihr es – so wie wir – schon gar nicht mehr erwarten könnt, werft doch einen Blick auf die verlinkten Social Media Kanäle und Webseiten der Künstler*innen und verschafft euch einen kleinen Überblick über das, was euch auf dem Rainbow Art Festival alles erwarten wird!

Du möchtest mithelfen? – Volunteers Gesucht!

Du kannst es auch schon spüren, oder? Das Rainbow Art Festival 2022 kommt immer näher! Am 5. November ist es endlich soweit! Wenn du Lust und Zeit hast, selbst zum erfolgreichen Gelingen unseres Kulturfestivals beizutragen, dann ist das hier die Gelegenheit für dich – denn wir suchen Freiwillige!

Weiterlesen „Du möchtest mithelfen? – Volunteers Gesucht!“

Bist du queer? Machst du Kunst?

Zeig dich beim Rainbow Art Festival !

– Das queere Kulturfest in Basel –

am 5. November 2022

(Im Padel Klybeck)

Wir suchen Künstler*innen aus allen Bereichen, z.B.

  • visuelle Kunst (Gemälde, Fashion, Kunstobjekte, Concept Art…)
  • Musik (Folk, Pop, Elektropop, Mundart, Rock, Klassik…)
  • Slampoetry, Spoken Word
  • Tanz
  • Drag artists

call for entries

Willst du Teil unseres queeren Kulturfestivals werden? Dann schreib an info@rainbowartfestival.ch!

Bitte gib uns folgende Infos:

  • Name(n) der Beteiligten
  • Bereich (Kunst, Musik, Spoken Word, Tanz, Drag Artists…)
  • Kurzbeschreibung des Beitrags
  • Link zu einer Webseite, Social Media oder eine Aufnahme/Datei, die deine Kunst vorstellt

Die Bewerbung kann auf Deutsch, Französisch oder Englisch eingereicht werden.

Frist: 15. August 22

Im September wählen wir aus und geben euch eine Rückmeldung.

Vulveria

Viva la Vulva!

Dr. Cara Quant

Hinter dem Pseudonym „Vulveria“ steht Dunja (sie / ihr), welche es sich zum Ziel gesetzt hat mehr Akzeptanz für die Vagina und die Vulva zu schaffen. Denn dies sind Körperteile bzw. Geschlechtsteile wie der Penis auch. Für Vulveria ist es wichtig, dass jede Vulva so gut ist, wie sie eben ist. Deshalb ist Dunjas Feminismus queer, laut, intersektional und demzufolge vulvtastisch!

Genauer erklärt sie dies hier im Podcast von Radio Rabe:

Weitere Impressionen von Vulveria findet ihr auf unserer Website: https://rainbowartfestival.ch/portfolio/ausstellung2021/

Falls ihr euch die Kunst von Vulveria nachhause holen und Vulveria damit finanziell unterstützen möchtet, dann schaut doch bei ihrem Etsy Shop vorbei: https://www.etsy.com/ch/shop/Vulveria

Danke vielmals, Vulveria, dass du unser Festival mit deiner Kunst verschönert hast!

Die Klangakrobatin

Something selfish is going on.

Die Klangakrobatin

„Die Klangakrobatin“ ist das Pseudonym von Christine Josephine, welche sowohl ihre eigenen Bücher als auch Songs schreibt. Ein Songwriting Projekt trägt zum Beispiel den Namen „Selfish“ und erzählt ganz „egoistisch“ von Christines überaus spannendem Leben. Auch die Besucher*innen des Rainbow Art Festivals 2021 kamen in den Genuss von Christines Musik:

Wir danken der Klangakrobatin für ihre akrobatische und beeindruckende Performance am Rainbow Art Festival 2021. Hier erfahrt ihr mehr über die Klangakrobatin: https://www.dieklangakrobatin.com/

Your Funny Uncle

„Be queer, no fear, get loud and shout!“

Your Funny Uncle

„Your Funny Uncle“ ist „electroArtPop“, welcher von Vinnie Albani im Jahre 2012 ins Leben gerufen wurde. Der erste Song des Projektes „Your Funny Uncle“ wurde 2019 veröffentlicht. Damit vertritt „Your Funny Uncle“ Diversität und Queerness. So zum Beispiel auch am Rainbow Art Festival 2021:

Mit seinem Hit „Rainbow over Moscow“ begeisterte „Your Funny Uncle“ die Besucher*innen des Rainbow Art Festivals 2021. Dieser Song bestärkt queere Menschen darin, für ihr Queersein einzustehen und stolz auf sich selbst zu sein. Denn sie können sich sicher sein, dass nach einem Regenschauer auch wieder ein Regenbogen leuchten wird.

Sein Hit „Disco Wedding“ zelebriert die Vielfältigkeit von queeren Ehen und Familien und bringt durch seine elektronische Dance Musik gute Laune zum Rainbow Art Festival 2021.

Wir danken „Your Funny Uncle“ von ganzem Herzen für „Your Funny Uncle“s musikalische Bereicherung am Rainbow Art Festival. Mehr über „Your Funny Uncle“ erfahrt ihr auf „Your Funny Uncle“s Website: https://www.yourfunnyuncle.com/.

Silke

Silkes Pronomen sind sie / ihr (she / her.) Mithilfe von Worten taucht sie in andere Welten ein und verzaubert dabei ihre Leserschaft mit ihren Poetry – Slams und den Romanen „Ich gehe.“ und „Plötzlich.“, welche in verschiedenen Buchhandlungen oder direkt beim Verlag erhältlich sind. Wenn Silke nicht gerade in einem Meer aus Wörtern abgetaucht ist, dann geniesst sie die Natur oder tanzt. Zudem haben wir in einem kleinen Interview mehr über sie erfahren:

Was ist dein Beruf?

Schriftstellerin – 2 veröffentlichte Romane bisher: „Ich gehe.» und «Plötzlich.»
Gymnasiallehrerin – Französisch, Geschichte, Informatik

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Mittels Worten oder Musik in andere Welten eintauchen, mit Freund*innen und der Familie vollkommen in dieser Welt sein, Natur geniessen, skilaufen, klettern und tanzen, slammen

Was ist deine Motivation für deine Mitarbeit beim Festival?

Mehr Diversität in die Kulturlandschaft bringen, zeigen wieviel queere und queerfeministische Kultur es gibt.

Was ist deine Rolle beim Festival?

Auswahl der Kulturschaffenden, Kommunikation und Betreuung

Welche Rolle spielt Kunst in deinem Leben?

Inspiration, Energiequelle, Ausdruck meiner Selbst, Freiheit

Was inspiriert dich?

Musik, Bewegung, Emotionen, das Drama des Lebens

Was ist das letzte Lied, dass du für dich gesungen hast?

Don’t stop me now!

Was ist dein Lebensmotto?

Geh deinen Weg und lass die Leute reden. (Dante Alighieri)

Mit welchen neuen Fähigkeiten würdest du gerne morgen aufwachen?

Den Kopf ab und zu mal abstellen zu können

Was ist dein liebstes künstlerisches Werk?

Literatur von Annie Ernaux (z.B. La femme gelée), Juli Zeh, Michael Ende (Momo)
Musik: Spotifyliste: Elektroswing, Spotifyliste: Deep Bass Emotion, Igor Stravinsky: Le Sacre du Printemps
Gemälde von der Gruppe «Der Blaue Reiter» und Reidar Särestöniemi (aus Finnland /Lappland)

Leia

Leias Pronomen sind er/sie/they (he/she/they). Zur Zeit arbeitet Leia als Praktikant*in an der Gotthelfprimarschule in Basel und nebenbei füttert er das Social Media des Festivals mit Beiträgen. Wenn sie aber nicht gerade mit dem Festival beschäftigt ist, dann liest sie gerne Bücher oder backt. Zudem haben wir in einem kleinen Interview mehr über Leia herausgefunden:

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

In meiner Freizeit lese ich gerne Bücher, schreibe Geschichten, backe und koche oder versinke in einem Tiktok Loch mit Tom Hiddleston Videos.

Was ist deine Motivation für deine Mitarbeit am Festival?

Ich wollte schon immer einen Event schaffen, an welchem queere Kultur aufleben und existieren kann, ohne dass sie von irgendwelchen Normen, wie zum Beispiel Heteronormativität, eingeschränkt wird. Denn queere Kunst verdient und braucht einen Ort an welchem sie sich entfalten kann.

Was ist deine Rolle beim Festival?

Ich betreue die Social-Media-Kanäle des Festivals und mache somit fleissig Werbung für das Festival, was prima zu meiner Liebe fürs Schreiben passt.

Welche Rolle spielt Kunst in deinem Leben?

Kunst, vorallem Musik, trägt mich durch den Alltag und dient mir als Ventil für meine Gefühle, Ideen etc. Zum Beispiel liebe ich es, ACDC Songs zu hören, wenn ich wütend bin und einmal so richtig Dampf ablassen muss.

Was inspiriert dich?

Mich inspirieren Menschen, welche wissen, was sie wollen und wer sie sind, und dabei nicht arrogant auftreten. Denn ich finde, dass wir alle voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren können.
Da ich leidenschaftlich gerne schreibe, inspirieren mich auch Geschichten oder Filme, welche auf wahren Begebenheiten basieren. Weil ich es faszinierend finde, was Menschen aus ihrem Leben machen, egal was sie erfahren haben.

Was ist das letzte Lied, dass du für dich gesungen hast?

Ich sang zuletzt das Lied «Control» von Zoe Wees für mich. Persönlich gefällt mir die Stimme dieser Person unglaublich. Deshalb darf dieses Lied bei einer spontanen Tanzeinlage in meinem Zimmer nicht fehlen.

Was ist dein Lebensmotto?

Mein Lebensmotto ist eine Abwandlung von «Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.» Denn für mich ist es genau anders rum. Meistens sollte es jedoch so sein: «Reden ist Gold, Schweigen ist Silber.» Durch das wird das Leben grösstenteils einfacher. Denn wenn wir nicht miteinander reden, dann enthalten wir einander die Möglichkeit uns zu verbessern.

Mit welchen neuen Fähigkeiten würdest du gerne Morgen aufwachen?

Das ist eine gute Frage. Ich will definitiv nicht schon alles wissen. Denn sonst würde ich nichts mehr lernen und das wäre langweilig. Viel lieber würde ich mehr Geduld und die Fähigkeit mich zu teleportieren, besitzen. Denn durch das Teleportieren könnte ich schneller von einem Ort zu einem anderen kommen.

Was ist dein Lieblingskunstwerk?

Gewisse Menschen sind für mich auch Kunstwerke. Mein Lieblingskunstwerk ist jedoch der Song «Montero» von Lil Nas X. Weil dieser Song und vorallem das Musikvideo so anders sind wie alles Andere, was ich bis jetzt gesehen oder gehört habe. Lil Nas x ist in diesem Song einfach er selbst und das ist es, was mir unglaublich am Song gefällt. Zudem spricht der Song ein unglaublich wichtiges Thema an.

Stephan

Stephans Pronomen sind er / ihm (he / him.) Er ist das neuste Mitglied unseres Teams. Daher ist das einzige binäre System, welches er unterstützt, die Codiersprache in seinem Beruf als Informatiker. Zudem haben wir in einem kleinen Interview noch mehr über Stephan herausgefunden:

Was ist dein Beruf?

Doktorand, Informatiker, Ägyptologe

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich bin gerne kreativ, singe und mache Musik, schreibe Geschichten und bastle Kunstwerke in 2D und 3D; ich befasse mich aber auch gerne mit Politik und Nachrichten oder begleite Freund*innen im Pen&Paper – Rollenspiel durch fantastische Welten und Geschichten.

Was ist deine Motivation für deine Mitarbeit am Festival?

Kunst und Menschen sind bunt, vielfältig und regen allerlei Dinge in uns an – ein queeres Kunstfestival ist daher die perfekte Kombination aus beidem um für mehr Sichtbarkeit und Freude zu sorgen. Klare Sache, dass ich zum erfolgreichen Gelingen dieses Festivals in Basel beitrage!

Was ist deine Rolle beim Festival?

Ich bin erst jüngst zum Organisationsteam dazugestossen und harre daher noch der Aufgaben und Bereiche, in denen ich am besten meinen Teil zum Festival beitragen kann.

Welche Rolle spielt Kunst in deinem Leben?

Kunst bedeutet für mich Freiheit – von Alltag, Realität, Grenzen, Regeln. Daher geniesse und betrachte ich gerne die Kunst anderer. Und versuche mich bisweilen auch selbst daran. Ein Leben ohne kann ich mir daher nicht vorstellen!

Was inspiriert dich?

Am meisten inspirieren mich derzeit heroische Figuren, Superhelden – so platt und direkt die Botschaften in diesen Geschichten bisweilen auch sind, geben sie mir oft den Drive, Dinge in meinem Leben und auch im Umgang mit anderen Menschen zu ändern und zu verbessern.

Was ist das letzte Lied, dass du für dich gesungen hast?

„This is me“ aus „The Greatest Showman“

Was ist dein Lebensmotto?

Ich glaube nicht, dass ich ein wirkliches „Lebensmotto“ habe. Aber ein Spruch, den ich passenderweise während einer Prüfung gelesen habe und an den ich bis heute immer wieder denken muss:

„Tu erst das Notwendige,

dann das Mögliche,

und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“

Mit welchen neuen Fähigkeiten würdest du gerne Morgen aufwachen?

Magie – ich mag dieses beeindruckende Konzept aus mystischer, beeindruckender Fertigkeit und akademischem, rationalem Umgang damit, den man häufig in Zauber*innen und Magier*innen wiederfindet.

Was ist dein Lieblingskunstwerk?

Ein Pektoral, also ein Brustkreuz eines geistlichen Würdenträgers, welches den Oberkörper schützt, aus dem Grabschatz des Tutanchamun mit einem eingelassenen Skarabäus aus libyschem Wüstenglas.

https://geohorizon.de/2019/05/19/geheimnis-des-aegyptischen-wuestenglases-tutanchamuns-gelueftet/

Noémi

Noémi benutzt sie / ihr (she / her) Pronomen. Zur Zeit arbeitet sie an verschiedenen Datenbanken oder gräbt in der Wüste Ägyptens Mumien aus. Wenn sie jedoch gerade nicht von Wüstenstaub bedeckt ist, dann baut sie ihre eigenen Möbel oder tanzt sich die Seele aus dem Leib. Zudem haben wir mithilfe eines Interviews noch mehr über Noémi erfahren:

Was ist dein Beruf?

Ägyptologin, Datenbank Spezialistin, Data manager

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Möbel mit meinen eigenen Händen bauen, Upcyclen, das Leben mit meiner Familie und Freunden geniessen, Volleyball, Snowboard und andere Sportarten, unser Land und die Welt entdecken, tanzen

Was ist deine Motivation für deine Mitarbeit am Festival?

Ein Projekt von A bis Z im Team zu führen und gleichzeitig mehr Queerness in die „normale“ Basler Kultur zu bringen.

Was ist deine Rolle beim Festival?

Ich bin für Alles verantwortlich, was mit dem Ort des Festivals zu tun hat, vom Auswählen bis zu Bühne und Ausstellung gestalten.

Welche Rolle spielt Kunst in deinem Leben?

Kunst ist mir lebenswichtig: Es erfüllt mich besonders, wenn ich ein Kunstwerk ganz und völlig erleben kann, so dass es mich überwältigt (wie eine riesige Emotionswelle), im Museum, Theater, Konzert, Kino, was auch immer!

Was inspiriert dich?

Meine Emotionen, das Schöne um mich, das Potential in jedem Objekt, etwas Anderes zu werden

Was ist das letzte Lied, dass du für dich gesungen hast?

Relax, take it easy von MIKA

Was ist dein Lebensmotto?

Si tu veux, tu peux! (Was du willst, kannst du auch!)

Mit welchen neuen Fähigkeiten würdest du gerne Morgen aufwachen?

Mich teleportieren zu können, um nie mehr weit weg von meiner Familie sein zu müssen, wenn ich auf Ausgrabung nach Ägypten gehe.

Was ist dein Lieblingskunstwerk?

Schwierig nur ein Kunstwerk zu wählen, wenn es so viele Richtungen gibt.

Malerei: IKB3, Monochrome bleu von Yves Klein (https://www.centrepompidou.fr/fr/ressources/oeuvre/cAne9x5)

Musik: Der Messiah von Händel oder das Requiem von Verdi

Literatur: Moderato Cantabile von Marguerite Duras, Ravage von René Barjavel, 1984 von George Orwell